THX Standard
System zur
Optimierung der " Wiedergabe - Kette " von Filmen
THX baut auf vorhandene Normen zur Codierung und Übertragung von
Filmton auf
Lautsprecher: |
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| Ziel ist
es , im Kino zu Hause die gleichen Schallpegel zu
erreichen wie im richtigen Kino. Die THX-Norm verlangt daher zwingend einen eigenen Subwoofer, manche Anlagen sind sogar nur freigegeben, wenn zwei davon verwendet werden. Auch hier gilt wiederum die Schalldruck-Grenze von 105 dB, und zwar im Frequenzbereich von 20 bis 80 Hertz. Dies bedeutet, dass die Hauptlautsprecher für Frequenzen unterhalb von 80 Hertz nicht zuständig sind. Es ist daher exakt geregelt, in welchem Maß die Wiedergabepegel unterhalb dieser Grenze abfallen müssen, Die Hauptlautsprecher vorne werden nur zusammen geprüft. Hier fordert THX eine spezielle Abstrahlcharakteristik: Der Schall muss in einem sehr breiten Winkel vor und neben den Boxen gleichermaßen zu hören sein, mit gleicher Linearität der Frequenzen und Dynamik. Diese Maßnahme soll dazu dienen, dass ein breites Klangpanorama an jedem Sitzplatz zu hören ist, nicht nur in der Mitte. Die zweite Forderung ist ein sehr schmaler Abstrahlwinkel in senkrechter Richtung. Damit soll verhindert werden, dass zu viel Schall über Decke und Fußboden relfektiert wird. Dies erfolgt durch die symetrische Anordnung von 2 Mittelhochtönern über und unter dem Hochtöner. Diese Doppelung auch genannt: D'Appolito- Prinzip, sorgt für eine relativ starke Richtcharakteristik nach vorne. Bei den Surround-Lautsprechern schreibt THX so genannte Dipole vor, also die doppelte Abstrahlung nach vorne und hinten - zumindest, was die für die Ortung maßgeblichen hohen Frequenzen angeht. So kommt der Schall über die Front- und Rückwand zum Zuhörer, was zuverlässig verhindert, dass eine Schallquelle hinten exakt geortet werden kann. Bei 7.1-Anordnung lockert THX nun diese Vorschrift etwas: Für die bei den mittleren Surrounds können auch direkt strahlende Lautsprecher eingesetzt werden. |
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Endstufen: |
Bei den Endstufen unterscheidet THX zwischen
Select und Ultra, wobei Ultra dem entspricht, was früher
einfach THX hieß. |
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DVD - Player: |
| Die
Prüfung der Geräte bei THX besteht aus drei Bereichen:
Bild, Ton und Bedienung. In Sachen Video-Performance geht es um Kriterien wie Frequenzbereich und linearität des Helligkeitssignals, Die Farbe wird auch im Hinblick auf die Konstanz in Sättigung und Ton geprüft. Augenmerk gilt dabei der korrekten Wiedergabe von Hauttönen. Auf der Tonseite haben sich die Techniker des Themas Multikanal-Decodierung und Bassmanagement angenommen. Hier gibt es bei DVD-Playern, eine ganze Reihe von Fehlern, die die korrekte Funktion beeinträchtigen. Das soll bei THX-lizenzierten Geräten nicht vorkommen. |
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Prozessoren: |
| THX
schreibt vor, dass der Ton in einer gewissen Weise
bearbeitet wird, nachdem er die normale Decodierung nach den vorhandenen Mehrkanal-Standards wie ProLogic, Dolby Digital oder DTS durchlaufen hat. Das kann in einem separaten Decoder passieren, meistens geschieht es in AV-Receivern oder AV-Vollverstärkern. Die Nachbehandlung des Tons nach THX verlangt vier Maßnahmen: ~ Re-Equalisation bedeutet Höhenabsenkung in den Frontkanälen, damit die Überhöhung wieder ausgeglichen wird, die im Kino wegen der langen Wege des Schalls notwendig ist. ~ De-Korrelation heißt aktive Veränderung der Kanäle hinten, damit gleiche Klänge in den Surrounds nicht dazu führen, dass eine Box links oder rechts hinten geortet werden kann. ~ Timbre Matching bedeutet KlangAngleichung für die Surround-Kanäle, weil die unterschiedlichen Lautsprechertypen im Kino und zu Hause (mehrfach direkt, einmal indirekt) das Frequenzspektrum unterschiedlich zu Gehör bringen. ~ Das Bass-Management sorgt dafür, dass alle Tiefton-Anteile, auch bei 5.1Sound, zu den Subwoofern geleitet werden. Der .1-Kanal eines digitalen Systems wird also mit den Bassanteilen der anderen Kanäle zusammengefasst. Diese vier Veränderungen sind Standard in allen THX-Produkten und -Modi. Einzige Ausnahme ist der Music-Mode, der bei THX Ultra 2 eingefügt wurde. Hier entfällt das Re-Equalizing, ansonsten baut diese Betriebsart weitgehend auf dem Musik-Modus von ProLogic 2 auf. Bei THX Ultra 2 und THX EX kommt noch eine weitere Decoder-Schaltung dazu, nämlich für die Back-Surrounds. Dieses 6.1- beziehungsweise 7.1 -System wurde bei THX entwickelt und später erst von Dolby übernommen. Material, das in 5.1-Form daher kommt, wird in diesem Teil des Prozessors so bearbeitet, dass immer alle vier hinteren Lautsprecher aktiv sind. |
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Sonstiges:
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| Akustisch
transparente Leinwände: Eine Notwendigkeit bei THX, wenn nämlich der Center nur hinter der Leinwand platziert werden kann. Ausschlaggebend ob der Frequenzgang sich durch das Tuch verändert,- und wie das mit einem Equalizer wieder korrigiert werden kann. Gleichzeitig darf die Leinwand keine Bildfehler oder Helligkeitsverluste erzeugen. Equalizer: Werden nicht nur für die Korrektur des Frequenzgangs bei CenterSpeakern gebraucht, sondern allgemein für die Anpassung der Anlage an die Raumbedingungen; entscheidend ist feine Abstufung und Neutralität. Verbindungskabel: die speziell auf konstante Frequenzübertragung vor allem bei langen Strecken überpruft werden. |