Azumi


    Genre: Drama / Action

Label: Starmedia
Originaltitel: Azumi
Herstellungsland: Japan
Erscheinungsjahr: 2003

Freigabe:
Keine Jugendfreigabe
Laufzeit: 128:16 min
Indiziert?: Nein
Fassung ungekürzt?: Ja
 
       
 
Regie:   
  Ryuhei Kitamura
Darsteller:   
 
  Aya Ueto
Shun Oguri
Hiroki Narimiya
Kenji Kohashi
Takatoshi Kaneko
Yuma Ishigaki
Yasutaka Sano
Shinji Suzuki
Eita
Shogo Yamaguchi
Kazuki Kitamura
Kenichi Endo
Kazuya Shimizu
Ryo
Yoshio Harada
   
                 
                   
Handlung:









  Nach einer grausamen Schlacht verspricht ein folgsamer Samurai mit hoher Stellung seinem Meister dafür zu sorgen,
dass es in Zukunft nicht mehr zu solch blutigen Auseindersetzungen kommen wird.
Um Kriege im größeren Ausmaß zu verhindern, soll er dafür sorgen,
dass kriegstreibende Adelige bereits vor einer Eskalation umgebracht werden.
Über Jahre bildet der Mann nun 10 Kinder zu knallharten Kämpfern aus.
Als es endlich soweit ist, die Mission anzutreten bittet er jeden seiner Schüler sich einen Partner auszuschen.
Nachdem sich jeder seinen besten Freund zur Seite gestellt hat, lautet der Befehl: Bringt euren Nebenmann um.
Eine der Siegerinnen ist Azumi, gleichzeitig die begabteste Schülerin.
Mit den anderen vier verbliebenen macht sich der Altmeister nun auf den Weg um die Kriegstreiber Japans zu eleminieren.
Was sich anfangs jedoch als einfach entpuppt wird zunehmend zu einer immer schwierigeren Aufgabe...
 
       
       

Film:












  AZUMI atmet in jedem Bild den Willen zum großen, ist jedoch weit entfernt davon,
an die Tradition der Samuraidramen eines Kurosawa anzuschließen.
Trotzdem funktioniert AZUMI auch auf der Ebene des Dramas, des Epos gar, ordentlich bis gut.
Das Drehbuch - auf einem Manga basierend - ist gut durchdacht verleiht den Figuren,
trotz eher durchschnittlicher Leistungen, reichlich Kontur.
Optisch macht der Film einiges her. Die Kameraarbeit ist abwechslungsreich und spektakulär.
Es ist selten, dass sie nicht in irgendwelchen Motiven schwelgt oder die Protagonisten in ein heroisches Licht taucht.
Die obligatorischen Schwertkämpfe mit den bösen Schergen sind hervorragend choreographiert,
aber das kennt man von Kitamura nicht anders.
Was dabei stört sind seine vielen Stilbrüche, die die Atmosphäre des Films kaputt macht.
„Azumi“ wirkt trotz seiner tollen Kämpfe irgendwie leb- und seelenlos.
Die Locations sind so trocken, farblos und kaum bevölkert. Die Story reißt nicht vom Hocker...
Da können Choreographie und Kameraarbeit noch so großartig sein.
 
       
       

Bild:

  16:9 Widescreen, 1,85:1 (anamorph), fullframe - das Bild wurde aufgezoomt und entspricht nicht dem Original
leider etwas verwaschene Farbgebung, der Kontrastumfang ist nicht optimal
und die Bildschärfe fehlt, kleinere Bewegungsartefakte
 
       
   

Ton:

  DD 5.1 deutsch
Gute Dialogverständlichkeit und normaler Raumklang,-
späktakulär nur bei Explosionen (Subwoofer-Einsatz) - ansonsten kaum Effekte
       
       

Fazit:


  AZUMI ist ein gelungener No-Budged Film,
und für Fan`s des Samurai Films uneingeschränkt zu empfehlen
Eine Richtige Bildabtastung des Originals hätte dem Film bedeutend mehr Intensität verliehen!
 




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