Battle Royale - Nur einer kann überleben


    Genre: Action / Drama

Label: Marketing
Originaltitel:
Batoru rowaiaru
Herstellungsland: Japan
Erscheinungsjahr: 2000

Freigabe:
keine Jugendfreigabe

Laufzeit: 113:05 min
Indiziert?: Nein
Fassung ungekürzt?: Ja
(in dt. von Maketing)
 
       
 
Regie:    Kinji Fukasaku
Darsteller:   
  Tatsuya Fujiwara
Aki Maeda
Taro Yamamoto
Masanobu Ando
Kou Shibasaki
Chiaki Kuriyama
Takako Baba
Shirou Gou
Satomi Hanamura
Shigeki Hirokawa
Hirohito Honda
Hitomi Hyuga
Sayaka Ikeda
Aki Inoue
Satomi Ishii
   
                 
                   
Handlung:




  In naher Zukunft hat die japanische Regierung massive Probleme mit der steigenden Arbeitslosenzahl.
Einer der daraus resultierenden gesellschaftlichen Missstände ist die zunehmende Gewalt an den Schulen.
Diese soll bekämpft werden, indem einmal jährlich eine zufällig ausgeloste Schulklasse
auf einer abgelegenen Insel ein martialisches Spiel spielen muss:
Jeder muss versuchen, alle seine Mitschüler innerhalb von drei Tagen zu töten...
 
       
       

Film:















  Das Dezimierungsverfahren wird bereits bei der Besprechung durch den eigenen Lehrer (Takeshi Kitano) eingeleitet,
und geht rasant vonstatten.
Jeder geht anders mit der Extremsituation um.
Die einen stecken bereits im Vorneherein auf und begehen Selbstmord,
andere wiederum raufen sich in Grüppchen zusammen und versuchen, das beste aus der Situation zu machen.
Zimperlich geht es nicht zu, “Battle Royale” hält schonungslos drauf
Was die Macher draus gemacht haben, ist Aufsehen genug.
Ein rohes, wahnwitzig herbes Spektakel,
in dem sich die verschiedensten Charakterzüge der einzelnen Schüler unter der Todesdrohung herausbilden.
und präsentiert sich phasenweise verdammt zynisch bis makaber.
Ansonsten hat der Film deutliche Probleme, seiner vielen Darsteller gerecht zu werden.
Charakterbildung wird mühsam beim Hauptdarstellerpärchen erreicht,
alle übrigen bleiben meist grob umrissene Figurenschemata,
zeigen ihren Standpunkt und sterben in rascher Folge wieder.
BR läßt die Verzweiflung, Aufregung und den Druck spüren,
aber der Film und der Anfangs stark aufgebaute Spannungsbogen erschöpft sich zum Ende hin leider ziemlich schnell.
 
       
       

Bild:

  16:9 Widescreen, 1,85:1 (anamorph), Fullframe
Guter Kontrast, Farbe, Helligkeit,- jedoch viele Artefakte
(besonders bei Kameraschwenks)
       
   

Ton:

  DD 2.0; DD 5.1; DTS 5.1 deutsch / DD 5.1 japanisch
Nicht schlecht aber auch nicht herausragend,-
die Tonabmischung erfolgte für solch einen Film eigentlich viel zu unspektakulär.
       
       

Fazit:



  Wer denkt,- oder gehört hat „Battle Royale“ sei der "Oberkracher" in Punkto Blutvergießen
sollte sich den Film lieber ohne Erwartungshaltung anschauen.
Zwar unterhält BR visuell, macht aber nicht wirklich satt.
Damit hat man einen berüchtigten Film geschaffen, aber noch lange keinen Kultfilm.
 




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