Beyond the Limits


    Genre: Splatter

Label: XT Video Österreich
Originaltitel:
Beyond the Limits
Herstellungsland:
Deutschland

Erscheinungsjahr: 2002

Freigabe:
keine Jugendfreigabe
Laufzeit: 106:40 min
Indiziert?: Nein
Fassung ungekürzt?: Ja
 
       
 
Regie:    Olaf Ittenbach
Darsteller:    Darren Shahlavi
Russell Friedenberg
Hank Stone
David Creedon
Joe Cook
Christopher Kriesa
Kimberly Liebe
Natacza Boon
James Matthew-Pyecha
Simon Newby
Daryl Jackson
Twin
Saskia Lange
Mehmet Yilmaz
Matthias Rimpler
   
                 
                   
Handlung:





















  Die junge Repoterin Vivian (Kimberly Liebe) interviewt den Totengräber Frederick (Christopher Kriesa).
Frederick erzählt ihr die Geschichte des verstorbenen Mafiosi Robert Downing (Daryl Jackson,
welcher vor kurzem auf seinem Friedhof bestattet wurde.
Downing soll für mysteriösen Auftraggeber im Haus des Mafiabosses Jimmy Levinson (James Matthew-Pyecha)
eine uralte Reliquie besorgen, die angeblich über magische Kräfte verfügt.
Dort findet eine kleine Party statt. Levinson hat gerade die Frau seines größten Konkurrenten,
Paul Pattucci (Joe Cook), auf bestialische Weise ermorden lassen.
Kurz nach dem Tod seiner Frau wird Pattuccis Leiche gefunden.
In Robert Downing vermutet Levinson einen gedungenen Killer, der in Pattuccis Auftrag handelt,
daher läßt er die beiden "Cleaner" Rick (Thomas Reitmair) und Mortimer (Simon Newby) kommen,
um das Problem zu lösen - doch in Gegenwart der Reliquie geraten die Dinge völlig außer Kontrolle.
Neugierig geworden will Vivian von Frederick erfahren,
was es denn mit der Reliquie auf sich hat und hört die Geschichte von David Deming (David Creedon),
der im England des 15. Jahrhunderts im Namen der Kirche
und mit Hilfe seines brutalen Handlangers Brewster (Russell Friedenberg) Jagd auf sogenannte Ketzer macht.
Als Schüler des weisen Mönchs James Flynn (Hank Stone), hat er schon früh von dem Relikt erfahren,
das tief in den Gemäuern von Flynns Abtei verwahrt wird. Besessen von dem Gedanken,
sich das Relikt und seine magischen Kräfte dienstbar zu machen,
schreckt Deming vor keiner Schandtat zurück, nicht mal vor dem Mord an seinem ehemaligen Meister.
Demings treuer Sergeant Dennis (Darren Shahlavi) verliebt sich in die Bauerntochter Annabelle (Natacza Soozie Boon),
die eine Anhängerin vonJames Flynn ist.
Doch Annabelles Tod ist Teil von Demings finsteren Plänen und so nimmt die Tragödie ihren Lauf …
 
       
       

Film:













  An der längeren Handlungseinleitung lässt sich schon erkennen,
wie verzwickt die Geschichte sich selbst nimmt.
Die Story an sich ist ganz o.k., aber die Umsetzung der Handlung im Fernsehspielstil
ist nicht ganz glücklich gelungen,- zu groß ist die Inhaltliche Differenz
zwischen Gegenwart und Mittelalter,- auch wenn der "Rote Faden" zum Ende hin wieder ersichtlich wird.
Der Film,- so mein Eindruck - nimmt sich auch viel zu erst,-
sodaß er als "Fun-Splatter" (was er sicherlich auch nicht sein möchte) auch nicht punkten kann,
und deswegen z.Bsp. die Kung Fu Kampfeinlagen des Hauptdarstellers, im Mönchsgewand,
beim Zuschauer noch mehr Kopfschütteln verursachen wird.
Nun ja, solch einen Streifen kann man eigentlich kaum bewerten,-
für "Normale" Filmbetrachter ist der Dreh nichts weiter als ein äußerst extremer Brutalinski,
mit nichtsagenden Dialogen als Handlungsfüllung.
Der Gorefreak aber wird seine Augen ganz weit aufreißen,
und vor Entzücken auf den nächsten Splatterangriff warten.
 
       
       

Bild:



  16:9 Widescreen, 1,85:1 (anamorph), Fullframe
Der Kontrastumfang ist eigentlich ganz in Ordnung,
die Farbtonwiedergabe ein wenig zu kühl,-
doch leider stört ein leichtes grießeln (Flächenrauschen) den ganzen Film.
 
       
   

Ton:

  DD 5.1 EX deutsch / DD 2.0 englisch
Von weiträumigen Effekten merkt man eigentlich kaum etwas,
da das ganze Spektrum ziemlich Frontlastig ist.
       
       

Fazit:




  Auch wenn die Effekte weit über dem Durchschnitt üblicher Amateurfilme liegt,
und die unverbrauchten Akteure ihr Bestes geben, die Locatin gut gewählt wurde ...,
dem Film fehlt das gewisse etwas - die Seele -,
so bleibt man leider, - trotz oder gerade wegen der irren Schlachterei - ziemlich unberührt und leer.
 




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