Butterfly Effekt


    Genre: Thriller / Drama

Label: Warner Bros
New Line Cinema
Originaltitel:
Butterfly Effect
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2004

Freigabe: FSK 16
Laufzeit: 114:44 DC min
Indiziert?: Nein
Fassung ungekürzt?: Ja
 
       
 
Regie:   
  Eric Bress
J. Mackye Gruber
Darsteller:   
  Ashton Kutcher
Amy Smart
Kevin Schmidt
Melora Walters
Elden Henson
Eric Stoltz
John Patrick Amedori
Cameron Bright
William Lee Scott
Brandy Heidrick
Ethan Suplee
Grant Thompson
Logan Lerman
Daniel Spink
Irene Gorovaia
   
                 
                   
Handlung:







  Evan Treborn (Ashton Kutcher) hatte keine besonders angenehme Kindheit.
Sein Vater war halb verrückt, Schläge, der Mißbrauch seiner Freundin und Morddrohungen waren an der Tagesordnung.
Hilfe fand er nur bei einigen wenigen Freunden und in seinen Tagebüchern, denen er sich seit seinem 7.Lebensjahr anvertraute.
Jetzt, erwachsen, entdeckt er, daß er dank einer Erfindung seines Vaters in der Zeit zurückreisen kann.
Bestrebt, die finstere Vergangenheit zu ändern, als seine Freundin stirbt,
bemüht er sich um temporäre Ausbesserung der eigenen Vergangenheit.
Doch jede Veränderung ist wie der Schlag eines Schmetterlingsflügels, der am Ende der Welt so einen Orkan auslöst:
die neue Zukunft ist immer noch schrecklicher, als die Realität, die er selbst kannte. Also versucht es Evan immer wieder...
 
       
       

Film:
















 
Unter dem Schmetterlingseffekt versteht man eine empfindliche Abhängigkeit von Anfangsbedingungen in chaotischen Systemen,
welche die bekannte Theorie hervorbringt,
dass der Flügelschlag eines Schmetterlings in Brasilien einen Tornado in Mexiko auslösen kann.
Diese Theorie wird für Evan Treborn recht schnell zur Wirklichkeit,
denn der unter Blackouts leidende Student hat einen Weg gefunden, sich in seine Vergangenheit zurück zu bewegen.
Diese Fähigkeit will er selbstverständlich nutzen, um gewisse Dinge in der Gegenwart positiv zu verändern.
Doch wieder in dieser angekommen, muss er mit Entsetzen feststellen,
was sein kleiner Eingriff für Auswirkungen auf die heutige Zeit bewirkt hat.
Inszenatorisch hinterlässt Regisseur Eric Bress einen guten Eindruck.
Schon zu Beginn des Filmes gelingt es ihm durch seine ruhige Erzählweise eine gewisse Atmosphäre aufkommen zu lassen,
die einen fast den kompletten Film über zu fesseln vermag.

Die eigentliche Überraschung des Filmes ist jedoch, dass Ashton Kutcher zum ersten Mal in seiner Karriere beweisen konnte,
dass er schauspielern kann, denn er spielt die Hauptrolle erstaunlich gut.
Gleiches gilt für Amy Smart, welche in diesem Film ihre Wandlungsfähigkeit unter Beweis stellen darf.
Trotz einiger Logikfehler kann man " Butterfly Effect" uneingeschränkt weiterempfehlen,
da das Thema überaus interessant ist und viel Stoff zum nachdenken bieten kann.
Aber auch Darsteller, sowie Inszenierung und die komplette Handlung wissen zu gefallen,
so dass man Regisseur Eric Bress ein dickes Kompliment für ein gelungenes Debüt machen muss.
     
   
   
   
 

Bild:

  16:9 Widescreen, 1,85:1 (anamorph), fullframe
Gute Detailschärfe und guter,ausgewogener Kontrast,-
zuweilen äußerst peppiger Farbfiltereinsatz
 
       
   

Ton:

  DD 5.1 deutsch / DD 5.1 EX englisch
Unheimlich weiträumiges Soundspektakel,- mit extremsten!!! Dynamiksprüngen im Surround und Backbereich.
Vorsicht! - bei höheren Lautstärkepegel wird manche Endstufe kapitulieren!!!
       
       

Fazit:

  Technisch auf obersten Level,- wobei der Film äußerst Spannend einen kurzen Einblick in die "ChaosTheorie" nimmt.
Manch einer wird damit aber überhaupt nichts anfangen können.
 




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