Candyman`s
Fluch
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Genre:
Horror Label: Universal / Columbia TriStar Originaltitel: Candyman Herstellungsland: USA Erscheinungsjahr: 1992 Freigabe: FSK 18 Laufzeit: 94:49 min Indiziert?: Nein Fassung ungekürzt?: Ja |
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| Handlung: |
Helen Lyle, eine
Studentin, möchte eine Arbeit über urbane Legenden
schreiben und fängt dafür in ihrer eigenen Stadt an. Sie fährt in eine trostlose, betonwüstenähnliche Stadtrandsiedlung, wo sie vom Candyman hört, ein einarmiger, mit einem Haken versehener Farbiger, der erscheint, wenn man seinen Namen fünfmal hintereinander ausspricht. Die Bewohner der Siedlung haben allesamt Angst vor dem Candyman, doch Helen, die dem Spuk keinen Glauben schenken will, beschwört ihn in einem Anfall von Neugier herauf. Bald darauf steht er das erste Mal vor ihr und löst eine Reihe von entsetzlichen Morden aus, für die Helen in Kürze die Hauptverdächtige ist... |
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Film: |
"Candyman`s
Fluch" basiert auf der Kurzgeschichte "Das
Verbotene" aus dem fünften Buch des Blutes von
Clive Barker. Die Geschichte hat einen tollen Spannungsbogen. Es beginnt ein unglaublich konsequenter, und dramatischer Albtraum. Wer aber denkt, dass sich einiges an Vorhersehbarkeit in "Candyman`s Fluch" eingeschlichen hat, der wird hier eines besseren belehrt. Die Schauspieler leisten ihren Beitrag zum positiven Gesamtbild. Besonders der großartige Tony Todd, der als Candyman seinen Leinwandauftritt absolviert, bleibt unvergesslich. Virginia Madsen bietet eine hervorragende Performance und gerade die Tatsache, dass sie kein schauspielerndes Model sondern eine sympathisch normal wirkende Frau ist, macht ihre Darstellung glaubhaft und erweckt große Anteilnahme an ihrem Schicksal. Auch wenn in der zweiten Hälfte die Mordrate dezent steigt; Tempo und Spannung bewegen sich den ganzen Film über auf ordentlichen Niveau. |
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Bild: |
16:9
Widescreen, 1,85:1 (anamorph), Fullframe Guter Gesamteindruck mit ausreichend Kontrast und warmen Farbtönen,- leider ist die Schärfentiefe zu gering |
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Ton: |
DD
Surround 2.0 deutsch / DD Stereo 2.0 englisch Recht ordentlicher Stereoton,- aber eine intensive 5.1 oder DTS Abmischung hätte den Film noch realistischer in Szene gesetzt |
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Fazit: |
Solider
Horrorfilm mit einer dichten Atmosphäre, und recht guten
Effekten. Das Filmende mit dem heulenden Ehemann (weil er nun sein Essen selber machen muß), wäre aber wirklich nicht notwendig gewesen ... - und seien wir mal ehrlich,- wer hat nach diesen Film in den Spiegel geschaut und 5x "Candyman" gesagt???! |
| Unterschied
VHS / DVD: In der Szene, in der der Anstaltsleiter vor seinem Schreibtisch die im Rollstuhl sitzenden Helen das Video zeigt; in dem sie sich schreiend auf der Bahre wälzt,- spricht diese anschließend fünfmal den Namen des Candymans in den Spiegel, um dessen Existenz zu beweisen. - Daraufhin wird der Anstaltsleiter gekillt. In der alten Videofassung sieht man den Anstaltsleiter hier noch unter mächtigem Blutgespritze herumzappelt. Auf der DVD sieht man stattdessen viel harmlosere (also komplett andere) Kameraeinstelungen (zum Beispiel nur die im Rollstuhl schreiende Helen). Es ist stark anzunehmen, dass es sich bei der DVD um die R-Rated- (US-Master) und nicht um die seinerzeit auf Video veröffentlichte Unrated-Fassung handelt. Da die Szenen sind von der Laufzeit her jedoch gleich lang. |
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