Constantine
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Genre: Okkult / Action / Horror Label: Warner Originaltitel: Constantine Herstellungsland: USA Erscheinungsjahr: 2005 Freigabe: FSK 16 Laufzeit: 115:49 min Indiziert?: Nein Fassung ungekürzt?: Ja |
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| Handlung: |
Er ist
durch die Hölle gegangen - und das ist keine Metapher! John Constantine (Keanu Reeves) ist Detektiv in Los Angeles, allerdings für die ganz speziellen Fälle. Denn Constantine weiß, daß es parallel zu unserer Realität auch noch eine von Dämonen bevölkerte Höllendimension gibt und daß sich die Welt bisweilen überschneiden, ohne daß die Menschheit etwas davon ahnt. Da kontaktiert ihn eines Tages Angela Dodson (Rachel Weisz), der er bei der Klärung des Todes ihrer Zwillingsschwester Isabel helfen, welche sich vom Dach der Nervenheilanstalt stürzte, in der sie einsaß. Angela glaubt, daß hinter ihrem Tod mehr steckt, was sie nicht glaubt, sind Constantines Ansichten über die Dämonenwelt. Zwangsläufig wird sie jedoch eines Besseren belehrt, denn die Kräfte der Unheimlichen brechen zunehmend in unsere Realität durch... |
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Film: |
Zugegeben,
dass klingt alles konfuser ales es ist, trotzdem ist
Constantine ein Film, den man sich ansehen kann, Denn Constantine hat nicht nur Flair und erstklassige Effekte, sondern bietet auch philosophische Ansätze. So als wenn alles nur als Spiel zwischen Gott und Teufel erklärt wird. John Constantine unterscheidet sich grundlegend von allen anderen Comichelden, er ist eigentlich gar keiner, sondern vielmehr der typische Antiheld. Er qualmt eine Kippe nach der anderen und gibt sich dem Alkohol hin. Er hat eine Gabe die er eigentlich gar nicht will und sie nur einsetzt um einen persönlichen Vorteil zu erlangen, die Fahrt in den Himmel. Constantine ist zynisch und sarkastisch: nachdem er erfährt das er wohl bald an Lungenkrebs sterben wird, zündet er sich erst mal eine Zigarette an. Überhaupt ist dieser Film wunderbar dazu geeignet sich das Rauchen abzugewöhnen, John bricht Blut, röchelt.... aber ohne Kippe kann er nicht. Die größte Überraschung des Filmes ist daher auch Keanu Reeves. Es ist letztendlich die Beziehung zu Angela, die ihn einen Pakt mit dem Teufel eingehen lässt. Constantine basiert auf einem Comic, deshalb ist Flair wichtiger als Logik, Handlung wichtiger als Inhalt, und Constantine bietet alle diese Zutaten, ohne intellektuell zu stark zu nerven, oder selbst phantastisch aus dem Ruder zu laufen. Nun gut,- als am Ende der Teufel selbst erscheint um Constantine in die Hölle zu holen, und dem Engel Gabriel die Flügel stutzt - ist eher belustigend als grausam - aber diese kleinere Schwäche lässt sich bei so einem charismatischen Protagonisten schnell vergessen. |
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Bild: |
16:9
Widescreen, 2,40:1 (anamorph) Sehr gute Farbgebung und Kontrast,- nicht ganz optimal in der Schärfentiefe |
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Ton: |
DD 5.1
deutsch / englisch Immense Dynamkisprünge und optimal Einbindung der Rearboxen ergeben ein ausgewogenes Klangbild,- |
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Fazit: |
"Constantine",-
von der Grundstimmung nicht ganz so düster und intensiv
wie der "Exorzist",- aber tolle Optik / Effekte und unterhaltsam, bei gutem Bild und Ton. |