Creep


    Genre: Horror / Thriller

Label: Warner Home Video
Originaltitel: Creep
Herstellungsland:
Deutschland / GB
Erscheinungsjahr: 2004

Freigabe: FSK 16
Laufzeit: 82:03 min
Indiziert?: Nein
Fassung ungekürzt?: Ja
 
       
 
Regie:    Christopher Smith
Darsteller:    Franka Potente
Sean Harris
Vas Blackwood
Jeremy Sheffield
Ken Campbell
Paul Rattray
Kelly Scott
Craig Fackrell
   
                 
                   
Handlung:










  Eine junge Frau wird in einer Londoner U-Bahnstation verfolgt.
Ihre Flucht führt sie immer tiefer in das dunkle und unbekannte Labyrinth in den U-Bahntunneln unter den Londoner Straßen...
Franka Potente ist Kate, eine erfolgreiche junge Geschäftsfrau aus Deutschland,
welche für eine Modelagentur in London arbeitet.
Als sie eines Abends auf einer Eventparty von einer Freundin auf eine andere eingeladen wird, erfährt sie,
das dort der Hollywoodstar George Clooney anzutreffen sein soll.
Vor lauter Aufregung verliert sie den Anschluss und beschließt kurzerhand, das relativ kurze Stück mit der
U-Bahn zu fahren.
Völlig geschafft vom Stress,- und noch ein paar kleine "Schluckies" geben ihr den Rest...
Als sie wieder aufwacht, muss sie mit Schrecken feststellen,
- letzter Zug weg / Bahnsteig und alle Ausgänge sind geschlossen, - sie ist gefangen.
 
       
       

Film:














  Als Franka Potente ohne Schuh durch die leeren Bahnhoftunnel rennt,
dachte ich unweigerlich: oh mein Gott, etwas voluminöser, aber - "Lola rennt"...
Nun gut,- der Film läuft zu glatt und ist leider auch viel zu vorhersehbar und Klischeebehaftet.
Das /Die Gute siegt, alle "Füllcharaktere" müssen sterben, (auch der farbige Leidensgenosse),
und "Dank" Ihrer Verletzungen und Dreckigkeit bekommt Franka am Ende noch ein "Peanuts"
Der Film baut sich langsam - eigentlich viel zu langsam - aber stetig auf,
und bekommt zum Ende noch einen extremen Drill in Richtung "Hardcore Splatter",-
was die Diskussion an den Kinokassen um die FSK 16 Einstufung eigentlich auch rechtfertigt.
Doch bleiben am Ende zu viele Fragen ungeklärt, was die spezielle Charakterdarstellung
des "Monsters" betrifft, und den Film bestimmt zu wesentlich mehr Intensität verholfen hätte.
- warum ist der "Sohn" des Arztes so geworden, wie er ebend jetzt so ist
- wieso ist er so verunstaltet
- was ist sein Motiv,- falls er eines benötigt
- warum lässt er "Franka" etliche mal unversehrt entkommen
und Videoüberwachung? - wozu denn auch...
 
       
       

Bild:

  16:9 Widescreen, 2,35:1 (anamorph)
Obwohl es ziemlich viel dunkle Szenen gibt "säuft" das Bild -
dank eines sehr guten Kontrastumfangs und guter Schärfentiefe - nie ab.
Teilweise Farbübersättigung und Filtereinsatz sind Stilmittel.
 
       
   

Ton:

  DD 5.1 deutsch / englisch
Voluminöser Subwoofereinsatz und enorme Surroundeffekte
geben den Film eine extrem morbide Grundstimmung.
       
       

Fazit:

  Spitzen Ton und gutes Bild,-
Man sollte den Film völlig unvoreingenommen in sich aufnehmen,-
ohne große Erwartungshaltung,- sonst ist man eventuell enttäuscht.
Aber um ein paar deftige Schocks kommt man garantiert nicht herum!
 




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