The Doors


    Genre: Drama

Label: Kinowelt / Arthaus
Originaltitel: The Doors
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 1991

Freigabe: FSK 16
Laufzeit: 134:21min
Indiziert?: Nein
Fassung ungekürzt?: Ja
 
       
 
Regie:    Oliver Stone
Darsteller:    Val Kilmer
Kathleen Quinlan
Michael Wincott
Michael Madsen
Josh Evans
Dennis Burkley
Billy Idol
Kyle MacLachlan
Meg Ryan
Kevin Dillon
Frank Whaley
John Densmore
Gretchen Becker
   
                 
                   
Handlung:




  Der Film zeichnet die Geschichte der umstrittensten Rockband der späten sechziger Jahre
und ihres zur Legende gewordenen Frontmanns Jim Morrison nach.
Regisseur Stone verfolgt die Anfänge ihrer Karriere am Strand des kalifornischen Ortes Venice,
dokumentiert die skandalösen Konzerte von New Haven und Miami
und den selbstzerstörerischen Weg Morrisons bis hin zu seinem Tod in Paris.
 
       
       

Film:

















  Der Film von Oliver Stone ist ein Hype auf die Woodstock Ära
Wer war Jim Morrison?
Ein Poet, ein Genie, ein Schamane, oder einfach nur ein Trinker,
der sich durch Whiskey und Wodka seine Gehirnzellen weggesoffen hat?
Eins steht fest, er war einer der größten Rockstars, die es je gegeben hat.
Oliver Stone will in seinem Zeitdokument über die Endsechziger nicht über
"Den König der Eidechsen" ( wie Morrison oft betitelt wird ) urteilen, er will ihn aber auch nicht beschönigen.
Vielmehr will Stone neue Einblicke in diese von Vietnamkrieg und Rassenunruhen geprägte Zeit geben.
Der Film trägt den Titel „ THE DOORS“, doch geht es vordergründig um Jim Morrison.
Anders als den anderen drei Bandmitgliedern, geht es Jim um den Ausdruck seiner Poesie und nicht um Geld.
Diese Differenzen rufen eine langsame Abspaltung der 3 Mitglieder von Morrison hervor.
Das Urteil über diesen zweifelsohne bemerkenswerten Mann muss sich der Zuschauer am Ende selbst bilden.
Da ich eine große Bewunderung für die Musik der „DOORS“ habe, kann ich nicht sehr uneingenommen darüber schreiben,
dennoch wirkt sie an jeder Stelle perfekt abgestimmt und trägt zusammen mit der wie immer Hervorragenden Kameraführung
zu einer dichten Atmosphäre bei.
Der gesamte Stil läßt Vergleiche mit „U-Turn“ und „Natural Born Killers“ zu,
da er teilweise wie ein „DOORS“ Song, ein „Drogenrausch“ ist.
Val Kilmer liefert hier als Jim Morrison eine Glanzleistung ab, denn er spielt ihn nicht nur, er ist Morrison.
Daher bleiben wie so oft die anderen Akteure eher blass.
 
       
       

Bild:



  16:9 Widescreen, 2,35:1 (anamorph)
Recht ordentlicher Gesamteindruck,- obwohl bei diesem Film Bildverfremdungen in Punkto
Farbe, Kontrast, und andere Bildformate eingefügt wurden.
Leichtes Flächenrauschen und Grießeln - welches von einem schlechten Transfer herführen -
sind deshalb nicht ganz so störend auszumachen.
 
       
   

Ton:


  DD 2.0 deutsch / spanisch ; DD 5.1 englisch
Die engl. Tonabmischung klingt bedeutend präziser;-
da der Film aber ausschließlich von Musikstücken der Hippie / Woodstock / Doors Ära lebt
ist das deutsche Dolby Surround Format noch akzeptabel,- obwohl...
       
       

Fazit:


  Drei Worte, die den Film zusammenfassen: Überwältigend. Faszinierend. Grandios
Für "Kinder" dieser Ära ein absolutes Muss!
Für "Uneingeweihte" sind dies nur "Verrückte" - wobei man wissen sollte das sogar Heutzutage noch Hunderte Fans
zu seiner Begräbnisstätte nach Paris pilgern, um mit Jim "vereint" zu sein!
 




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