Duell - Enemy at the Gates

 

    Genre: Krieg

Label: BMG Video / UFA
Originaltitel:
Enemy of the Gates
Herstellungsland: USA
Deutschland, GB, Irland
Erscheinungsjahr: 2001

Freigabe: FSK 16
Laufzeit: 125:37 min
Indiziert?: Nein
Fassung ungekürzt?: Ja
 
       
 
Regie:    Jean-Jacques Annaud
Darsteller:   
  Jude Law
Rachel Weisz
Joseph Fiennes
Ed Harris
Bob Hoskins
Ron Perlman
Matthias Habich
Robert Stadlober
Eva Mattes
Gabriel Thomson
Sophie Rois
Ivan Shvedoff
   
                 
                   
Handlung:







  Stalingrad 1942:
Während sich die deutschen und die russischen Truppen in Stalingrad gegenseitig grausame Verluste zufügen,
sieht der Rest der Welt voll Furcht dem Ausgang dieser Schlacht entgegen.
Doch der gefürchtete russische Präzisionsschütze Vassili Zaitzev kennt keine Angst
und schießt einen seiner Gegner nach dem anderen nieder.
Vassilis legendärer Ruf führt bald zu einem Duell mit dem besten Scharfschützen der deutschen Armee, Major König.
Zwischen beiden kommt es zu einem erbitterten Zweikamf, während um sie herum die furchtbarste Schlacht aller Zeiten tobt...
Covertext...
 
       
       

Film:












  Aufwendiger und einer der teuersten europäischen Filme, mit einem Budget von ca. 200 Millionen DM,
wobei im Vordergrund eine Geschichte mit Charakterportraits steht, und weniger der Action Aspekt berücksichtigt wurde.
Der gesamte Film wird aus der Sicht der Russen geschildert.
Jude Law und Ed Harris (äußerst charismatisch und grandios), die beiden Kontrahenten, liefern sich ein überaus spannendes Duell,
so wandelt sich der anfängliche Kriegsfilm schnell zu einem Scharfschützenthriller
Die Erfolge und Niederlagen beider Männer werden stets und ständig für Propaganda ausgeschlachtet,
was dem Duell noch mehr Brisanz verleiht.
Optisch ist der Film brillant, spannend und unterhaltsam von Anfang bis Ende in Szene gesetzt,
sei es die fast schon apokalyptisch wirken die Bilder der Ruinenstadt,
oder die Ausstattung, welche für ein dreckiges realistisches Flair sorgt.
Abseits des Schlachtfeldes kann „Enemy at the Gates“ weniger überzeugen,-
zumal die später eigefügte Liebsgeschichte irgendwie nicht zum Film passt und aufgesetzt wirkt.
Zum Glück ist der Streifen nicht allzu klischeehaft, jedoch auch nicht ganz frei davon.
 
       
       

Bild:


  16:9 Widescreen, 2,35:1 (anamorph)
Enormer Kontrastumfang, den Kriegsschauplatz entsprechend schmutzig grau/blau/grün-braune Farbgebung,-
bei teilweise optimaler Detailschärfe...
In einigen schnellen Szenen sind kurzzeitige Nachzieheffekte vorhanden.
 
       
   

Ton:

  DD 5.1 deutsch / englisch; DTS 5.1 deutsch
Enorm Weiträumig mit guter Auflösung, ordentlicher Subwooferunterstützung,-
und optimal eingesetzte Surround-Effekte
       
       

Fazit:

  Man sollte die nötige Ruhe für diesen Film mitbringen...
dann bekommt man einen spannenden, dramatischen und atmosphärischen Film
- nach einer wahren Begebenheit - in einer technisch fast perfekten Umsetztung geboten.
 




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