Fight Club


    Genre: Action / Drama

Label: 20th Century Fox
Originaltitel:
Fight Club
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 1999

Freigabe: FSK 18
Laufzeit: 133:23min
Indiziert?: Nein
Fassung ungekürzt?: Ja
 
       
 
Regie:    David Fincher
Darsteller:   
 
  
  Edward Norton
Brad Pitt
Helena Bonham Carter
Meat Loaf
Zach Grenier
Richmond Arquette
David Andrews
George Maguire
Eugenie Bondurant
Christina Cabot
Sydney 'Big Dawg' Colston
Rachel Singer
   
                 
                   
Handlung:












  Wir erfahren nicht einmal seinen Namen: der Erzähler dieser Geschichte (Edward Norton) bleibt annonym.
Deprimiert und desillusioniert von der Leere seines Lebens in einer konsumorientierten Gesellschaft
und einem geistabtötenden Job, besucht er Treffen von Krebskranken, wo er verschiedene Krankheiten vorgibt,
um wahre Nähe und Anteilnahme parasitenhaft zu erfahren.
Bis er zwei Personen kennenlernt, die sein Leben nachhaltig verändern werden:
die kettenrauchende Marla Singer (Helena Bonham Carter), die seine Vorgehensweise kopiert
und den Seifenvertreter Tyler Durden (Brad Pitt), der ihm eine neue Richtung vorgibt.
Bei einer gegenseitigen Prügelei entdecken beide die befreiende Wirkung,
das Beste im Kampf zu geben und die Narben hinterher mit Stolz zu tragen.
Aus diesem Erlebnis erwächst der Fight Club, eine ganze Gruppe von Männern,
die der gleichen brutalen Leidenschaft frönt. Und es werden immer mehr Teilnehmer und Clubs.
Schließlich verselbständigt sich die Unternehmung und wird zu einer geheimen nationalen Bewegung
mit terroristischen Zügen, zuviel für den Erzähler, doch nicht für Tyler Durden...
       
       

Film:










  Eine richtige Story gibt es, wenn man ehrlich ist, eigentlich nicht.
Der Zuschauer begleitet den unbekannten Erzähler bei seiner charakterlichen Veränderung.

Die beiden Hauptdarsteller Brad Pitt und Edward Norton überzeugen auf ganzer Linie,
besonders die Rolle des abgedrehten Tyler Durden passt unglaublich zu Brad Pitt.
Auch präsentiert sich der Frauenschwarm hier ungewohnt knallhart durchtrainiert,
welches die Rolle des Tyler Durdens noch authoritärer rüberbringt.
Edward Norton beweist in „Fight Club“ einmal mehr, dass er eigentlich für jede Rolle geeignet ist.
Auch er findet sich zurecht in seiner Rolle, ebenfalls idealbesetzung.
Auch das Ende von „Fight Club“ ist ein psychisches Verwirrspiel, es wird noch einmal alles in Frage gestellt.
Die Situation gerät unaufhaltsam ausser Kontrolle.
Um dem ganzen Film noch eine gute Portion Realität mitzugeben,
wird der Vorgang im geheimen Fight Club mit einigen blutigen und harten Schlägereien untermalt.
 
       
       

Bild:



  16:9 Widescreen, 2,40:1 (anamorph)
Das Bild mit etwas unterkühlter Farbgebung (grün und blautöne) passt sich
der ganzen Filmhandlung an.
Leider ohne viel Schärfentiefe,- und besonders am Anfang etwas grießelig.
 
       
   

Ton:

  DD 5.1 deutsch / englisch
Obwohl der Film relativ Dialoglastig ist, kommen die Umgebungsgeräusche und Effekte
unheimlich präzise und brachial - Einfach Spitze!
       
       

Fazit:

  Vorsicht! - „Fight Club“ ist weder ein normaler Unterhaltungs,- noch Actionfilm.
Er ist knallhartes Spiegelbild - mit viel Anspruch - auf unsere konsumliebende Gesellschaft,
"Schwerer Stoff" würde Vladimir sagen...
 




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