Friedhof der Kuscheltiere


    Genre: Horror

Label: Paramount
Originaltitel:
Pet Sementary
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 1989

Freigabe: SPIO/JK
Laufzeit: 98:28 min
Indiziert?: Nein
Fassung ungekürzt?: Ja
 
       
 
Regie:    Mary Lambert
Darsteller:   
 
  Dale Midkiff
Fred Gwynne
Denise Crosby
Brad Greenquist
Michael Lombard
Miko Hughes
Blaze Berdahl
Susan Blommaert
Mara Clark
Kavi Raz
Mary Louise Wilson
Andrew Hubatsek
Liz Davies
Kara Dalke
Matthew August Ferrell
 
                 
                   
Handlung:









  Louis Creed zieht mit seiner Frau und seinen beiden kleinen Kindern in ein Haus im tiefsten Maine.
Dort zeigt ihnen ihr Nachbar, der alte Crandall einen weit abgelegenen Tierfriedhof.
Als bei seinem Uni-Job ein Student namens Pascow stirbt, wirft das einen ersten düsteren Schatten auf die Idylle.
Ernst wird es jedoch, als die Katze auf der stark befahrenen Straße vor dem Haus überfahren wird.
Daraufhin zeigt Crandall Louis Creed das Geheimnis des Friedhofs, indem er den Leichnam dort vergräbt.
Tags darauf ist die Katze wieder lebendig, aber nicht mehr sehr pflegeleicht. Dann aber schlägt das Schicksal richtig zu:
der kleine Gage läuft vor einen Lastwagen und wird überfahren.
Crandall warnt Creed vor den Folgen des Plans, der in dem leidenden Vater aufkeimt.
Doch es ist schon zu spät: Obwohl Pascows Geist hinzueilt, um die Betreffenden zu warnen,
hat Creed seinen Sohn in der Indianerweihestätte begraben. Tags darauf ist er zurück, was mörderische Folgen für alle hat...
 
       
       

Film:









  "Friedhof der Kuscheltiere" zählt zu den geglückteren King-Verfilmungen,
obwohl der Film von der Qualität her längst nicht mit dem Buch mithalten kann, ist er keineswegs schlecht geworden.
Mary Lambert hält sich nämlich erstaunlich dicht an die Vorlage, was einerseits erfreulich ist,
andererseits aber auch teilweise in Szenen ausartet, die überflüssig sind und der Handlung nicht wirklich weiterhelfen.
sie lässt sich viel Zeit für die Vorgeschichte und die Charakterentwicklung.
Womit wir allerdings auch schon beim größten Knackpunkt des Films wären: sie nimmt sich einfach zuviel Zeit!
Die Mysterystimmung nimmt daher einen wichtigen Teil der Atmosphäre ein,
die sich in der zweiten Hälfte noch ansehnlich verdichtet.
Die wenigen, aber guten Bluteinlagen, sind wohl dosiert und verfehlen ihre Wirkung nicht.
Letztlich handelt "Friedhof Der Kuscheltiere" von der Schwierigkeit,
über den Verlust der Lieben hinwegzukommen und den Tod zu akzeptieren.
 
       
       

Bild:

  16:9 Widescreen, 1,78:1 (anamorph)
Teilweise recht plastisch und mit guten Kontrast,- stellenweise aber auch mit zu wenig Kontrastumfang und Detailschärfe,
ab und an ist Flächenrauschen zu erkennen
 
       
   

Ton:

  DD 2.0 deutsch / französisch / italienisch / spanisch; DD 5.1 englisch; DD 1.0 ungarisch
In Deutsch leider nur Surround,- und dieser klingt wirklich nicht optimal abgemischt,
zu wenig Effekte, Räumlichkeit und Dynamik...
       
       

Fazit:

  Technisch nicht ganz so toll,- aber...
sehr atmospärischer, zum Ende hin recht blutiger Horrorfilm mit unerwartetem Finale.
Eine der besten Stephen King Verfilmungen.
 




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