Gozu


    Genre: Drama / Krimi / Horror

Label: I-On New Media
Originaltitel:
Gokudô kyôfu dai-gekijô: Gozu
Herstellungsland: Japan
Erscheinungsjahr: 2003

Freigabe: FSK 16
Laufzeit: 129:45 min
Indiziert?: Nein
Fassung ungekürzt?: Ja
 
       
 
Regie:    Takashi Miike
Darsteller:   
  Hideki Sone
Sho Aikawa
Kimika Yoshino
Shohei Hino
Keiko Tomita
Harumi Sone
Renji Ishibashi
Kenichi Endo
Kanpei Hazama
Masaya Kato
Tamio Kawaji
Susumu Kimura
Hiroyuki Nagato
Hitoshi Ozawa
Kazuyoshi Ozawa
   
                 
                   
Handlung:






  GOZU erzählt die Geschichte der Odyssee eines jungen Yakuza
durch das unbeschreibliche Weirdland gottverlassener japanischer Provinz, in der er eigentlich seinen Aniki,
seinen unmittelbaren Vorgesetzten, auf einer Mülldeponie für abgehalfterte Yakuza verklappen soll.
Denn dieser ist völlig wahnsinnig geworden.
Unplanmäßig ist aber dieser auf dem Weg zur Deponie ums Leben gekommene Große Bruder,
oder vielmehr dessen Leiche, plötzlich verschwunden.
Auf der Suche nach dem Leichnam sieht sich der junge Yakuza nun mit dem absurdesten Sammelsurium Freaks konfrontiert...
 
       
       

Film:








  Wieder einmal legt Takashi Miike einen sehr gewöhnungsbedürftigen Eintrag in die Filmgeschichte vor,
den man entweder ob seiner Skurrilität liebt oder hasst, viel Raum dazwischen gibt es nicht.
Er scheint eine merkwürdige Faszination für Schleim und menschliche Körpersäfte zu besitzen.
- eine alte Frau, die Milch ihrer Brüste anbietet, abgefüllt oder „ab Werk“,
- eine Menschen mit Kuhkopf (dies bedeutet Gozu), der Gesichter ableckt
- die Geburt eines ausgewachsenen Mannes aus einer zierlichen Frau heraus,
- Einblicke in eine Schrottpresse für Menschen, deren Haut auf Kleiderbügeln archiviert wird
- ein Yakuza-Boss welcher sich eine Schöpfkelle in den Anus schiebt ...
Ein Takashi-Miike-Film ist in jedem Fall immer ein Erlebnis, welches man jedoch selten ganz begreifen wird.
 
       
       

Bild:

  16:9 Widescreen, 1,85:1 (anamorph), fullframe
trotz ziemlicher Bildruhe...relativ wenig Schärfentiefe, zu wenig Kontrast und teilweise verwaschene Farbgebung
 
       
   

Ton:

  DD 5.1 deutsch / DD 2.0 japanisch
bis auf ein paar heftige Subwoofer-einlagen ziemlich unspektakulär und schlicht
       
       

Fazit:

  Ziemlich bizarr, und wer " Takashi Miike" nicht kennt wird sich am Ende des Films fragen
- warum sollte man diesen Film rund 2 lange Stunden durchhalten - und ...was war das???
(die FSK hat sicher nicht bis zum Schluß geschaut ... sonst wär`s kein FSK16 geworden...)




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