Heat


    Genre: Action

Label: Warner Bros
Originaltitel: Heat
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 1995

Freigabe: FSK 16
Laufzeit: 163:35 min
Indiziert?: Nein
Fassung ungekürzt?: Ja
 
       
 
Regie:    Michael Mann
Darsteller:    Al Pacino
Robert De Niro
Val Kilmer
Jon Voight
Danny Trejo
Tom Sizemore
Diane Venora
Amy Brenneman
Ashley Judd
Mykelti Williamson
Wes Studi
Ted Levine
Dennis Haysbert
William Fichtner
Natalie Portman
   
                 
                   
Handlung:




  Neil McCauley (Robert De Niro) ist der Kopf einer Verbrecherbande,
deren minutiös geplanter Coup schiefläuft, als einer seiner Männer drei Wachleute erschießt.
Obwohl dadurch die Polizei von Los Angeles auf ihn aufmerksam geworden ist,
will er den letzten Bankraub seiner Karriere wie geplant durchziehen ...
 
       
       

Film:

















  Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Spannend ist die Hatz von Vincent Hanna (Al Pacino)
auf Neil McCauly (Robert de Niro) definitiv, hat aber ebenso ihre Längen.
Hätte Mann sich dazu durchgerungen, das Duell der beiden Superstars in einem straff inszenierten
100-Minuten-Film zu komprimieren, wäre ihm der Erfolg sicher gewesen.
Wären die (zahlreichen) Dialogszenen nicht gar so platt geraten
und die Handlungsszenen um diejenigen ärmer,
in denen Hanna und McCauly verzweifelt um eine Artikulation ihrer Gefühle für ihr Betthäschen ringen,
könnte man sich mit dem ganzen anfreunden.
Leider sind auch die Actionszenen nicht auf der Höhe des Geschehens, vor allem die Ballerei auf offener Straße.
Die übrigen Gewaltszenen kommen verdammt zynisch und skrupellos,
etwa wenn Leute von de Niro mir nichts, dir nichts aus kürzester Entefrnung über den Haufen geballert werden.
Michael Mann hat sein ausladendes Drehbuch nicht ohne handwerkliche Raffinesse heruntergekurbelt.
Das hier ist immer noch hochbudgetierte Hollywood-A-Ware, mit einem erdrückenden Aufgebot an Stars.
Mann hat sein Übermaß an Sprechrollen gut im Griff, Kamera und Musikuntermalung stimmen,
Pacino und de Niro sind schmuck anzusehen in ihren monumentalen Rollen.
Aber am Ende wähnt man sich doch nur in einem gigantomanischen Schachspiel, i
n der die Schauspieler für die Figuren einspringen,
die der Regisseur ganz nach Wunsch auf seinem Brett hin- und herschiebt. Fazit: Elegant und stylisch, aber leblos.
 
       
       

Bild:

  16:9 Widescreen, 2,35:1 (anamorph)
Leider etwas zu farblos und blass, es dominieren stahlblau-graue Töne,
der Kontrast könnte in einigen Einstellungen auch besser sein
 
       
   

Ton:

  DD 5.1 deutsch / englisch / spanisch
Sehr weiträumiger Sound,- mit toller Auflösung und Dynamik vor allen in den Actionszenen
       
       

Fazit:

  Trotz Staraufgebot ist der Film etwas träge und zu lang geraten,-
und einen anderen Schluss hätte ich mir auch gewünscht,- aber so ist nun mal Hollywood.
 




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