Hostage - Entführt


    Genre: Action / Thriller

Label: VCL / Warner
Originaltitel: Hostage
Herstellungsland:
Deutschland / USA
Erscheinungsjahr: 2005

Freigabe: FSK 16
Laufzeit: 108:39 min
Indiziert?: Nein
Fassung ungekürzt?: Ja
 
       
 
Regie:    Florent Emilio Siri
Darsteller:    Bruce Willis
Kevin Pollak
Jonathan Tucker
Ben Foster
Jimmy Bennett
Michelle Horn
Jimmy 'Jax' Pinchak
Marshall Allman
Serena Scott Thomas
Rumer Willis
Hector Luis Bustamante
Christina Cabot
Kim Coates
Ransford Doherty
Marjean Holden
   
                 
                   
Handlung:









  Jeff Talley (Bruce Willis) war der Fachmann für Geiselnahmen beim LAPD, sein Vermittlungsgeschick geradezu phänomenal,
doch irgendwann trifft jeder mal eine falsche Entscheidung und die kostet eine Geisel eines Tages das Leben.
Für Talley der Grund aufzuhören, er zieht sich in den Polizeidienst einer Kleinstadt zurück.
Doch die Vergangenheit holt ihn wieder ein, als drei junge Männer nächtens in eine Villa eindringen
und die Anwesenden als Geiseln nehmen. Unglücklicherweise handelt es sich bei dem scheinbar normalen Familienvater
jedoch um einen Untergebenen des Gangsterbosses Benza und im Haus sind Informationen,
die den Mobster den Behörden ausliefern könnten.
Daraufhin entführt Benza Talleys Frau und Tochter und zwingt ihn, die Situation zu lösen und die Beweise zu verstecken.
Das ist leichter gesagt als getan, denn einer der drei Geiselnehmer,
Mars (Ben Foster) ist ein unkontrollierbarer Soziopath und die Situation droht bald überzukochen...
 
       
       

Film:















  Die Grundkonstellation ist durchaus spannend.
Aber leider leider hält der Plot das Versprochene nicht. Zum einen wäre da die innerfamiliäre Spannung.
Kommt nie wieder auch nur zur Sprache.
Willis wird angeschossen, kann kaum gehen, aber wenig später hechtet er pistolenschwingend durch die Gegend.
Der Buchhalter steht kurz vor dem Tod, wenig später ist er vital wie nie zuvor.
Wieso der ach so gerechte Junge einfach mit ansieht, wie sein Bruder einem Schwerverbrecher in die Hände fällt,
sollte auch noch geklärt werden. Typisches Hollywood-Drehbuch.
Auf der anderen Seite stehen die Darsteller.
Bruce Willis innerer Konflikt zischen seiner Familie und dem Trauma wird einfach irgendwann beiseite gewischt,
ohne das man weiß, wieso eigentlich.
Der böse Verbrecher auf Seiten der Kids ist extrem blass, verfällt immer wieder in Klischees.
Die waren Verbrecher bleiben ja immer maskiert, somit keinerlei Möglichkeit der Identifizierung in dieser Richtung.
Insgesamt alles sehr blass.
Die Action ist relativ gut gemacht, lustiger Einfall mit dem Feuerteufel am Ende, aber das ist auch wieder irgendwo geklaut.
Bruce rettet wie gewohnt die Situation, alles zu vorhersehbar.
Insgesamt ein eher schwacher Film, der leider aus dem ambitionierten Ansatz nicht viel macht.
 
       
       

Bild:

  16:9 Widescreen, 2,35:1 (anamorph)
Von der ersten Sekunde überzeugt das Bild durch erstklassig gesättigte Farben,
Kontrast und sauberer Wiedergabe.
 
       
   

Ton:

  DD 5.1 EX deutsch / DD 6.1 ES deutsch / DD 5.1 englisch
Sehr weiträumiges Soundspektakel mit Feinheiten und Actionattacken.
Knallige Hubschraubereinsätze,- zumeist aus dem Backbereich
       
       

Fazit:

  Von der technischen Umsetzung Top,-
jedoch voller Klischees, und ohne Bruce Willis sicher ein Flop.
 




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