Ken Park


    Genre: Drama / Sex

Label: Legend Films
Originaltitel: Ken Park
Herstellungsland: USA
Frankreich / Niederlande
Erscheinungsjahr: 2002

Freigabe:
Keine Jugendfreigabe
Laufzeit: 92:18 min
Indiziert?: Nein
Fassung ungekürzt?: Ja
 
       
 
Regie:    Larry ClarK
Ed Lachmann
Darsteller:   
  James Ransone
Tiffany Limos
Stephen Jasso
James Bullard
Mike Apaletegui
Amanda Plummer
Julio Oscar Mechoso
Maeve Quinlan
Bill Fagerbakke
Harrison Young
Patricia Place
Richard Riehle
Seth Gray
 
                 
                   
Handlung:













  Die kalifornische Kleinstadt Visalia, Gegenwart:
der jugendliche Skater Ken Park schießt sich eine Kugel in den Kopf,
während er sich selbst mit der Videokamera filmt!
Auch seine Freunde wissen mit sich selbst und der Zeit des Heranwachsens nicht mehr anzufangen;
abhängen und skaten ist die liebste Freizeitbeschäftigung.
Doch unter der Oberfläche brodelt es, nicht zuletzt dank ihrer Elternhäuser:
Claude leidet etwa unter seinem Macho-Vater, der seinen Sohn abhärten will,
sich aber seinem Kind selbst nur unsittlich nähern kann;
Shawn, eigentlich gesegnet mit einer wunderschönen Freundin,
schläft trotzdem mit deren Mutter und entwickelt dort richtige Gefühle für eine Person;
die junge Peaches leidet unter den religiösen Moralvorstellungen ihres Vaters,
die sie in ein starres Korsett zwängen,
und der junge Tate kann sich nicht aus der Umklammerung seiner bemutternden Großeltern befreien.
Katastrophen künden sich an...
 
       
       

Film:



  Die Handlung hangelt sich an den einzelnen Charakteren voran, die im Episoden-Stil vorgestellt werden.
Jeder der vier Charakter kämpft mit seinen eigenen Problemen und Sorgen.
"Larry Clark" hat versucht, uns einen Einblick in die Welt gefrusteter Jugendlicher zu ermöglichen,
und der Einblick in diese Welt ist ihm auch - vielleicht etwas zu überzogen - gelungen.
 
       
       

Bild:

  16:9 Widescreen, 1,78:1 (anamorph), Fullframe
Die Filmwiedergabe im "Warmtonbereich" ist Stilmittel, was den Kontrastumfang aber etwas reduziet,
und die Schärfentiefe ist leider zu gering
 
       
   

Ton:

  DD 5.1 deutsch / englisch
Der Film ist äußerst Dialogintensiv weshalb der ganze Ton auch relativ Frontlastig ist
       
       

Fazit:

  "Ken Park" ist kein leichter Unterhaltungsfilm,
er will provozieren und schockieren,- was letztendlich gelingt,-
auch ohne der tumben Selbstbefriedigungsszene.
 




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