Mosquito - der Schänder


    Genre: Thriller / Horror

Label: Marketing
Originaltitel:
Mosquito - der Schänder
Herstellungsland:
Schweiz
Erscheinungsjahr: 1976

Freigabe: FSK 18
Laufzeit: 94:18 min
Indiziert?: Nein
Fassung ungekürzt?: Ja
 
       
 
Regie:   
  Marijan David Vajda
Darsteller:   
   Fred Berhoff
Peter Hamm
Charley Hiltl
Marion Messner
Werner Pochath
Gerhard Ruhnke
Ellen Umlauf
Birgit Zamulo
   
                 
                   
Handlung:



  Ein junger taubstummer Mann wird von seiner Umwelt pausenlos ausgegrenzt.
Er wird von niemanden ernstgenommen.
So verändert sich sein Verhalten, dessen Wurzeln in einem furchtbaren Kindheitstrauma liegen.
Er beginnt sein Verlangen nach Leichen auszuleben und schließlich entwickelt er einen grausamen Drang zum Töten....
 
       
       

Film:






  Wesentlich ruhiger als viele andere Horrorfilme kommt "Mosquito" rüber.
Der Film ist nur sehr wenige Actionszenen und lebt von seinem Hauptdarsteller.
Dieser kann meistens überzeugen und passt in die Rolle des perversen Mannes.
Mit langsamen Kamerafahrten muss der Zuschauer die kranken Bedürfnisse des Mannes miterleben.
Obwohl der Film nicht viele Gewaltszenen beinhaltet, kann er eine sehr brutale und düstere Atmosphäre aufbauen,
er hat eine Spannungskurve die zwar beständig ist, aber sich auf relativ niedrigem Level befindet.
Der Film lebt von der Perversion seines Hauptdarstellers und von dessen Verhalten.
 
       
       

Bild:


  16:9 Widescreen, 1,66:1 (nicht anamorph - Bild muss aufgezoomt werden), fullframe
"Marketing" hat sich wirklich Mühe gegeben aus der alten Vorlage das Beste zu machen.
Ganz leichtes Flächenrauschen,-
aber ansonsten schön hell, ordentlicher Kontrast, gute Farbgebung und ausreichende Detailschärfe
 
       
   

Ton:

  DD 2.0 deutsch / englisch
Der Ton spiegelt die damalige Zeit wieder,-
ein ganz ruhiger, bedächtiger Filmton - ohne Explosionen, Dynamikeinlagen oder sonstigen Schocksequenzen
       
       

Fazit:




  Für Freunde des alten, ruhigen Horrorfilms,-
Interessante, atmosphärische Umsetzung des Serienmörder-Themas aus der Schweiz,
welche die nicht vollends überzeugen kann.
Man sollte aber auch nicht viel nach Logik fragen,-
denn wie kann man von Toten schön rotes flüssiges Blut wie an der Tanke absaugen?
 




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