Near Dark - Die Nacht hat ihren Preis


    Genre: Horror

Label: MIB
Originaltitel: Near Dark
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 1987

Freigabe:
Keine Jugendfreigabe
Laufzeit: 94:12 min
Indiziert?: Nein
Fassung ungekürzt?: Ja
 
       
 
Regie:    Kathryn Bigelow
Darsteller:   
  Adrian Pasdar
Jenny Wright
Lance Henriksen
Bill Paxton
Jenette Goldstein
Tim Thomerson
Joshua John Miller
Marcie Leeds
Kenny Call
Ed Corbett
   
                 
                   
Handlung:








  Nachts in einem Kaff irgendwo in Oklahoma: Mit den Worten "Darf ich mal beissen?"
spricht Farmersohn Caleb eine junge Frau an, die an der Straßenecke ihr Eis verdrückt.
Der Cowboy ist von der blassen Mae ganz hingerissen.
Nach einem kurzen Flirt aber beisst sie zu, denn sie ist ein Vampir der Gegenwart.
Und ehe Caleb sich versieht, sitzt er im verdunkelten Wohnmobil einer Truppe finsterer Blutsauger gegenüber.
Tagsüber fahren die Untoten übers Land, nachts begeben sie sich auf blutige Sauftouren.
Ihr rabiater Anführer Jesse verliert schnell die Geduld, weil Caleb es nicht fertigbringt, andere zu töten.
Dabei sollten ihn Maes "heiße Küsse" längst von den Vorzügen des Vampirdaseins überzeugt haben.
Aber Caleb kann sich zwischen seinen Blutsverwandten und den neuen Blutsbrüdern nicht entscheiden...
 
       
       

Film:











  Kathryn Bigelow konnte bei ihrem Regiedebut auf einige bekannte und gute Schauspieler zurückgreifen.
Die Story ist simpel und einfach gehalten.

Der Film ist eine Mischung aus einer Prise Western, Action, Road-Movie und natürlich Horror.
Die Stärken liegen hier im Roadmovie- und Actionanteil, gepaart mit einem typischen Liebespaardrama,
und die Schwächen in der Unglaubhaftigkeit, mit der sich ein Haufen Vampire im Auto vor dem Sonnenlicht schützen.
Leider verliert sich der Film immer wieder in seinen kontrastreichen Bildern von weiten Feldern und endloser Weite,
unterbrochen von nachtschwarzen Kleinstädten, in denen man Opfer und Unterkünfte sucht.
Ein guter atmosphärischer Soundtrack von den Electro-Pionieren Tangerine Dream passt sich sehr gut an.
Für Effektfreunde ist aber, wenn auch spärlich, ein wenig dabei, sei es bei der Blutorgie in der Kneipe
oder den Brandeffekten im Sonnenlicht.
Ein ganz ungewöhnlicher Beitrag zum Genre, der allerdings durch Logikschwächen
und ein dem Rest leicht widersprechendem Ende Qualitäten einbüßt.
 
       
       

Bild:

  16:9 Widescreen, 1,85:1 (anamorph), fullframe
Schade, trotz exquisiter Ausstattung der DVD Box ist das Bild nicht frei von Digitalartefakten
und Flächenrauschen, ungenügender Kontrastumfang und recht flaue Farbgebung
       
   

Ton:

  DD 5.1 deutsch, DTS 5.1 / DD 5.1 englisch
Teilweise Raumfüllend, aber zumeist ziemlich Frontlastig ohne Dynamik oder Surround-Effekten
       
       

Fazit:

  Als Action-Drama-Roadmovie mit Cowboyhelden und bösen Vampiren ganz brauchbar, für einen Horrorfilm zu nett.
Die technische Umsetzung ist leider nicht ganz gelungen...






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