Near
Dark - Die Nacht hat ihren
Preis
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Genre:
Horror Label: MIB Originaltitel: Near Dark Herstellungsland: USA Erscheinungsjahr: 1987 Freigabe: Keine Jugendfreigabe Laufzeit: 94:12 min Indiziert?: Nein Fassung ungekürzt?: Ja |
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| Handlung: |
Nachts in
einem Kaff irgendwo in Oklahoma: Mit den Worten
"Darf ich mal beissen?" spricht Farmersohn Caleb eine junge Frau an, die an der Straßenecke ihr Eis verdrückt. Der Cowboy ist von der blassen Mae ganz hingerissen. Nach einem kurzen Flirt aber beisst sie zu, denn sie ist ein Vampir der Gegenwart. Und ehe Caleb sich versieht, sitzt er im verdunkelten Wohnmobil einer Truppe finsterer Blutsauger gegenüber. Tagsüber fahren die Untoten übers Land, nachts begeben sie sich auf blutige Sauftouren. Ihr rabiater Anführer Jesse verliert schnell die Geduld, weil Caleb es nicht fertigbringt, andere zu töten. Dabei sollten ihn Maes "heiße Küsse" längst von den Vorzügen des Vampirdaseins überzeugt haben. Aber Caleb kann sich zwischen seinen Blutsverwandten und den neuen Blutsbrüdern nicht entscheiden... |
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Film: |
Kathryn
Bigelow konnte bei ihrem Regiedebut auf einige bekannte
und gute Schauspieler zurückgreifen. Die Story ist simpel und einfach gehalten. Der Film ist eine Mischung aus einer Prise Western, Action, Road-Movie und natürlich Horror. Die Stärken liegen hier im Roadmovie- und Actionanteil, gepaart mit einem typischen Liebespaardrama, und die Schwächen in der Unglaubhaftigkeit, mit der sich ein Haufen Vampire im Auto vor dem Sonnenlicht schützen. Leider verliert sich der Film immer wieder in seinen kontrastreichen Bildern von weiten Feldern und endloser Weite, unterbrochen von nachtschwarzen Kleinstädten, in denen man Opfer und Unterkünfte sucht. Ein guter atmosphärischer Soundtrack von den Electro-Pionieren Tangerine Dream passt sich sehr gut an. Für Effektfreunde ist aber, wenn auch spärlich, ein wenig dabei, sei es bei der Blutorgie in der Kneipe oder den Brandeffekten im Sonnenlicht. Ein ganz ungewöhnlicher Beitrag zum Genre, der allerdings durch Logikschwächen und ein dem Rest leicht widersprechendem Ende Qualitäten einbüßt. |
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Bild: |
16:9
Widescreen, 1,85:1 (anamorph), fullframe Schade, trotz exquisiter Ausstattung der DVD Box ist das Bild nicht frei von Digitalartefakten und Flächenrauschen, ungenügender Kontrastumfang und recht flaue Farbgebung |
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Ton: |
DD 5.1
deutsch, DTS 5.1 / DD 5.1 englisch Teilweise Raumfüllend, aber zumeist ziemlich Frontlastig ohne Dynamik oder Surround-Effekten |
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Fazit: |
Als
Action-Drama-Roadmovie mit Cowboyhelden und bösen
Vampiren ganz brauchbar, für einen Horrorfilm zu nett. Die technische Umsetzung ist leider nicht ganz gelungen... |