Ravenous - Friss oder Stirb


 

    Genre: Western / Horror

Label: 20th Century Fox
Originaltitel: Ravenous
Herstellungsland: USA /
GB / Mexiko / Tschechien
Erscheinungsjahr: 1999

Freigabe: SPIO/JK
Laufzeit: 96:40 min
Indiziert?: Ja
Fassung ungekürzt?: Ja
 
       
 
Regie:   
  Antonia Bird
Darsteller:   
  Guy Pearce
Robert Carlyle
David Arquette
Jeremy Davies
Jeffrey Jones
John Spencer
Stephen Spinella
Neal McDonough
Joseph Runningfox
Bill Brochtrup
Sheila Touse
 
                 
                   
Handlung:





  USA im Jahr 1847.
Cpt. John Boyd wird in ein entlegenes Fort in der Sierra Nevada versetzt, in dem nur 7 Soldaten stationiert sind.
Nichtstun, Drogen und Langeweile sind in dem Außenposten an der Tagesordnung, bis an jenem Abend,
an dem die Ruhe ein jähes Ende findet...
für die Truppe beginnt ein mörderischer Überlebenskampf, bei dem es nur um eins geht:
Fressen oder gefressen werden...
 
       
       

Film:












  Schon allein die Story hat es in sich.
Ein Horrorfilm, welcher einem wirklich ein wenig unheimlich vorkommt!
Angefangen von der hervorragenden Kameraführung, mit sehr schöne Naturaufnahmen,
bis hin zur genialen Musikuntermalung von Damon Albarn, (Frontman von Blur).
"Windigo" - der Aspekt dass Kannibalismus einer Droge gleicht,hat man sie einmal genommen, kaum wegkommt,
da sie einem mehr und mehr Kraft verleiht...und zwar die Kraft desjenigen, den man gefressen hat.
Passend wirkt dabei das übernatürliche Element -indianischer Mythus- ohne dabei klischeehaft zu wirken.
Schauspielerisch ist „Ravenous“ auf gutem Level, zumal die schrägen Charaktere gut besetzt sind.
Guy Pearce überzeugt in der Rolle des nur teilweise freiwilligen Helden, Robert Carlyle bringt den Psycho überzeugend...
Herausragend ist das zentralen Stück, während Boyd und Mike die Höhle untersuchen...
Der Film bietet einiges an Härte, welche aber nicht voyeuristisch gemacht worden sind,
und es gelingt dem Film mit einem außergewöhnlich ausgefeilten Drehbuch
durch seine eigenwillige Stimmung und Thematik zu fesseln.
Ein außergewöhnlicher und schwarzhumorige Kannibalenfilm.
 
       
       

Bild:

  16:9 Widescreen, 2,35:1 (anamorph)
Guter, teils etwas überschärfter Kontrastumfang (in dunklen Szenen leider zu gering)
voll gesättigte Farben und eine ordentliche Schärfentiefe
 
       
   

Ton:

  DD 5.1 deutsch / englisch
Sehr weiträumig, mit guter Dynamik, ordentlicher Subwooferunterstützung,-
und einen optimal eingesetzten Sountrack welcher vorzüglich ins Filmgeschehen passt
       
       

Fazit:



Gelungener Genremix, aus Western, Horror und Komödie,
bietet gute, teils außergewöhnliche Unterhaltung,- für starke Nerven.
..
Hervorragende Soundkulisse bei gutem Bild
 




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