Requiem for a Dream


    Genre: Drama

Label: Highlight DVD
Originaltitel:
Requiem for a Dream
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2000

Freigabe: FSK 16
Laufzeit: 79:04 min
Indiziert?: Nein
Fassung ungekürzt?: Ja
 
       
 
Regie:    Darren Aronofsky
Darsteller:   
  Ellen Burstyn
Jared Leto
Jennifer Connelly
Marlon Wayans
Christopher McDonald
Louise Lasser
Marcia Jean Kurtz
Janet Sarno
Suzanne Shepherd
Joanne Gordon
Charlotte Aronofsky
Michael Kaycheck
Jack O'Connell
Chas Mastin
Ajay Naidu
   
                 
                   
Handlung:








  Wünsche, Lebensträume, Abhängigkeiten.
Das Schicksal von vier Personen, die in der Nähe des Coney Island Vergnügungsparks leben.
Die ältliche Sara (Ellen Burstyn) ist ein TV-Junkie. Als sie eine Einladung zu einem Quiz erhält,
will sie unbedingt in einem bestimmten roten Kleid dorthin.
Um hineinzupassen, greift sie zu Diätpillen, doch schon bald wird die Einnahme zum Zwang.
Zur gleichen Zeit versuchen ihr Sohn Harry (Jared Leto), dessen Freundin Marion (Jennifer Connelly)
und ihr Drogendealerfreund Tyrone (Marlon Wayans), ihren kleinen Handel durch größere Deals auszuweiten.
Gleichzeitig steigt aber auch bei ihnen der Konsum. Der Traum vom Ausbruch endet in der Drogenabhängigkeit,
als Trip voller alptraumhafter Visionen...
 
       
       

Film:











  Noch nie war der Zuschauer den Charakteren so nahe wie hier in „Requiem for a Dream“.
Die 4 Figuren, die im Mittelpunkt der Handlung stehen, wirken lebendig und echt.
Es handelt sich nicht um Abziehbilder von Junkies oder sonstige Klischeefiguren sondern um Menschen,.
Ihre dargestellten Leidenswege sind sicherlich extrem, aber die Ausgangssituation ist keineswegs aus der Luft gegriffen.
Ihr Abstieg wird schrittweise und subtil gezeigt, und zwar auf eine Art und Weise wie man sie noch nicht gesehen hat.
Was Aronofsky hier alles an abgefahrenen Kamerafahrten, extrem schnellen Schnitten,
Computereffekten und immer wiederkehrenden Montagen abliefert, ist mehr als beeindruckend.
Nie jedoch wirken die zahlreichen Effekte störend oder oberflächlich.
Sie sind immer Teil der Handlung, die Einnahme von Drogen wird fast nur mit schnellen Montage Schnitten gezeigt.
Die unmittelbare Wirkung der einzelnen Drogen auf die Charaktere wird auch sehr deutlich dargestellt,
ohne übertrieben zu wirken.
Aronofky schuf mit "Requiem for a Dream" einen der härtesten, eindeutigsten Drogendramen der Filmgeschichte.
Nie vordergründig, immer mit sich und den Themen selber auseinandersetzend.
 
       
       

Bild:

  16:9 Widescreen, 1:78:1 (anamorph), fullframe
ein leichtes Rauschen,- dennoch sehr guter Gesamteindruck,
guter Kontrast sowie Detailschärfe und teilweise bewusst verfälschter Farbgebung
 
       
   

Ton:

  DD 5.1 deutsch / DD 2.0
Verständlicher und dialogorientierter Ton mit enormen Dynamiksprüngen vor allem am Ende des Films
       
       

Fazit:

  Nicht für normale Sehgewohnheiten
Ein absolut traurig und deprimierender Film
welcher sich aber Jeder !!! und vor allem bis zum Schluss anschauen sollte!!!
 




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