Die Schlange im Regenbogen


    Genre: Horror / Thriller

Label: Universal
Originaltitel:

Serpent and the Rainbow, The
Herstellungsland:
Haiti / USA
Erscheinungsjahr: 1987

Freigabe: FSK 18
Laufzeit: 93:53 min
Indiziert?: Nein
Fassung ungekürzt?: Ja
 
       
 
Regie:    Wes Craven
Darsteller:    Bill Pullman
Cathy Tyson
Zakes Mokae
Paul Winfield
Brent Jennings
Conrad Roberts
Badja Djola
Theresa Merritt
Michael Gough
Paul Guilfoyle
Dey Young
Aleta Mitchell
William Newman
Jaime Pina Gautier
Evencio Mosquera Slaco
   
                 
                   
Handlung:



  Der Wissenschaftler Dennis Allan reist nach Haiti, um dem Ursprung der Zombie-Legende auf die Spur zu kommen.
Er hat von einer geheimen Droge gehört, die den Körper vollkommen außer Gefecht setzt, aber den Geist wach läßt.
In den Revolutionswirren von Haiti rund um den Sturz von Diktator Papa Doc, kann Allan bald schon nicht mehr unterscheiden,
was von den Phänomenen Schein und was Wirklichkeit ist...
 
       
       

Film:













  „Die Schlange im Regenbogen“ ist ein Film, der sich mit den realen Ursprüngen dieses Kults beschäftigt.
Wes Craven verbindet einen Thrillerplot mit Horror- und Mystery-Elementen.
Der Film beruht angeblich auf einer wahren Begebenheit, dabei ist die Spannung recht solide,
aber es ist vor allem die Art, wie die Geschichte erzählt wird, welche den Film interessant macht.
Wes Craven hat geschickt nette Grusel- und Schockeffekte eingefügt.
Auch wenn das Geschehen am Ende in einen vorhersehbaren Showdown mündet,
bleibt dem Film immer noch ein seine farbenprächtige, mystische und bedrohliche Optik,
wobei der Zuschauer ständig durch Traumsequenzen und Visionen auf Trab gehalten wird.
Hinzu kommen noch ein paar wirklich sehr gute Maskeneffekte,
welche für die Entstehungszeit des Films wirklich sehr überzeugend in Szene gesetzt wurden.
Dabei verliert sich der Film nie im Visionsfilz, sondern bleibt streng auf Kurs,
obwohl er seine visuellen Stärken bis zum Selbstzweck ausreizt.
Die Besetzung ist top, vor allem Pullmans Everyman kommt sehr natürlich rüber,
und Zakes Mokae ist ein wirklich beängstigender Gegner.
Definitiv einer von Cravens Besten und leider auch noch einer der Unterschätztesten.
 
       
       

Bild:

  16:9 Widescreen, 1,85:1 (anamorph), fullframe
Akzeptabler Gesamteindruck,- jedoch nicht ganz optimaler Kontrastumfang,
zuwenig Schärfentiefe, zudem ist ein leichtes grießeln vorhanden
 
       
   

Ton:

  DD 2.0 deutsch / englisch
Etwas zurückhaltend, zuwenig Dynamik und Räumlichkeit
       
       

Fazit:

  Technisch leider nicht ganz auf der Höhe.
Einer der effektiveren und phantasievolleren Zombiefilme,
welcher ein wenig mehr an den Ursprung des Zombie-Mythos herangeht,
sehenswert, atmosphärisch, mystisch und spannend bis zum Schluß...






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