Seom - Die Insel


    Genre: Drama

Label: Sunfilm
Originaltitel: Seom
Herstellungsland:
Südkorea
Erscheinungsjahr: 2000

Freigabe: FSK 16
Laufzeit: 86:31 min
Indiziert?: Nein
Fassung ungekürzt?: Ja
 
       
 
Regie:   
  Kim Ki-duk
Darsteller:   
  Jung Suh
Kim Yu-Seok
Park Sung-hee
Cho Jae Hyun
Jang Hang-Seon
Kim Yeo-jin
Seo Won
   
                 
                   
Handlung:





  An einem entlegenen See in Südkorea lebt Hee-Jin, die ihren Lebensunterhalt damit verdient,
dass sie Hobbyfischern auf deren gemieteten Hausbooten mit Lebensmitteln versorgt
und gegen einen kleinen Aufpreis auch ihren Körper zur Verfügung stellt.
Da taucht eines Tages ein Ex-Polizist auf, der einen Eifersuchtsmord begangen hat und sich nun auf der Flucht befindet.
Als der junge Mann versucht, sich umzubringen, indem er Angelhaken schluckt, wird er von Hee-Jin gerettet,-
der Beginn einer selbstzerstörerischen Leidenschaft...
 
       
       

Film:







  Langweilig und überflüssig, - sämtliche Handlung geschieht unmotiviert und hat nicht den geringsten Ansatz von Logik.
Die Motive der Charaktere bleiben im Dunkel und selbst in der Beziehung zueinander bleiben die Positionen unklar.
Man weiß nie wie die zwei zueinander stehen...
Diverse Selbst - Verstümmelungsszenen geben den Zuschauer den Rest.
Einzig die Kameraarbeit ist erwähnenswert und die Fährigkeit der Regisseurs Kim Ki-Duk aus minimalem Budge
das optimale herauszuholen. Auch wenn ich mich inhaltlich mit dem Schaffen des Koreaners nicht anfreunden kann,-
so ist es handwerklich hervorragend inszeniert und gefilmt ... die Bilder sprechen für sich.
Sicherlich ein interessantes Werk, doch für uns Europäer in etlichen Belangen absolut unverständlich
 
       
       

Bild:

  16:9 Widescreen, 1,78:1 (anamorph), fullframe
Schade,- leider ist die Bildauflösung der Schärfentiefe viel zu gering,
sodaß ein verschwommener, unklarer Bildeindruck entsteht.
 
       
   

Ton:

  DD 5.1 / DTS 5.1 / DD 2.0 Surround deutsch; DD 5.1 / DD 2.0 Surround koreanisch
Unheimlich weiträumiger Sound, wobei ein Wellenplätschern allgegenwärtig ist,
und guten direktionalen Surround-Effekten, unterlegt mit einer bedrückend, schönen Musikuntermalung,
       
       

Fazit:



  Spitzen Ton, schlechtes Bild....
und ein absolut langweiliges, unmotivierendes, verstörendes, grausam und bizarres Filmwerk,-
mit extrem drastischen Szenen von Gewaltdarstellung an Mensch und Tier.
(man kann sich hier nur über eine FSK 16 Einstufung wundern...)






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