Sleepless


    Genre: Krimi / Thriller

Label: Anolis
Originaltitel:
Non ho sonno
Herstellungsland:
Italien
Erscheinungsjahr: 2001

Freigabe:
Keine Jugendfreigabe
Laufzeit: 112:16min
Indiziert?: Nein
Fassung ungekürzt?: Ja
 
       
 
Regie:    Dario Argento
Darsteller:   
  Max von Sydow
Stefano Dionisi
Chiara Caselli
Rossella Falk
Paolo Maria Scalondro
Roberto Zibetti
Gabriele Lavia
Massimo Sarchielli
Barbara Mautino
Elena Marchesini
Conchita Puglisi
Barbara Lerici
   
                 
                   
Handlung:









  Im Jahre 1983 versetzte der sogenannte Zwergenmörder Turin in Angst und Schrecken.
Damals versprach Kommissar Moretti (Max von Sydow) dem kleinen Sohn eines der Opfer, den Mörder zu finden.
Der Fall schien mit dem Selbstmord des Mörders abgeschlossen,
doch dann geht nach 17 Jahren die Mordserie wieder los und eine Prostituierte und ihre Freundin müssen sterben.
Die Indizien veranlassen die Polizei, den auf Rente gegangenen Moretti wieder zu befragen.
Und auch der zum jungen Mann gewordene Giancomo (Stefano Dionisi) kommt bei der Nachricht von den Morden nach Turin zurück,
um bei einem Schulfreund von damals zu wohnen.
Da weder Giancomo noch Moretti aber von den ermittelnden Beamten ernst genommen werden,
stellen sie eigene Nachforschungen an, bezüglich eines blutigen Kinderreims aus dem Buch des vermeindlichen Killers,
nach dem der neue Mörder offensichtlich vorgeht. Und der Killer macht munter weiter...
 
       
       

Film:












 

Dario Argento ist mit seinem neuen Film zurückgekehrt zu den Wurzeln seiner Karriere:
Abseits der momentan angesagten Hightech- Actionkrimis präsentiert Argento dem geneigten Fan
mit eher konventionellen Mitteln einen atmosphärisch dichten und fesselnd spannenden Thriller,
der trotz aller deutlich zu erkennenden Nostalgie heutzutage erstaunlich frisch erscheint.
Insgesamt scheint Argento aus den Fehlern seiner jüngeren Vergangenheit gelernt zu haben
und verlagert seine Schwerpunkte mehr auf Spannung und Dramatik.
Das ganze wird allerdings keineswegs voraussehend, da Argento es meisterhaft versteht,
dem Zuschauer auf seiner Suche nach dem Mörder stets neue Köder zuzuwerfen,
und der Handlung dadurch neue Richtungen verleiht.
Der Soundtrack stammt, wie schon so oft bei den Filmen Dario Argentos, mal wieder von „GOBLIN“ fügt sich,
zwar durch leichte Drum’n’Bass – Elemente aufgepeppt, sehr gut in die Handlung ein.
Die in die Handlung wohlintegrierten Splatterszenen sind spärlich aber in ihrer Wirkung umso effektiver.
So sind die Morde mit unglaublicher Kälte und Grausamkeit in Szene gesetzt.

 
       
       

Bild:

  16:9 Widescreen, 1,77:1 (anamorph), fullframe
Angenehmer Kontrast, Detailscharf,- jedoch zuweilen ein wenig Flächenrauschen
 
       
   

Ton:

  DD 2.0 deutsch / englisch, DD 5.1 deutsch, DD 5.1 DTS deutsch
Gut abgemischte Klangkulisse,- wobei der Soundtrack von "Goblin" hervorragend eingesetzt wird
       
       

Fazit:

  Gute technische Umsetzung,- wobei der Film allerdings sich länger als eine "Spaghetti" zieht,-
Dario Argento konnte schon mal bedeutend besser ...
 




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