Tokugawa
- Gequälte Frauen
aka Shoguns Joy of Torture
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Genre:
History / Horror Label: Japan Shock Originaltitel: Tokugawa Onna Keibatsushi Herstellungsland: Japan Erscheinungsjahr: 1965 Freigabe: 16 Laufzeit: 94:04 min Indiziert?: Nein Fassung ungekürzt?: Ja |
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| Handlung: |
Drei
Episoden um Liebe, Leidenschaft und Mord aus dem Japan
des frühen 17. Jahrhunderts entstanden auf der Grundlage angeblich authentischer Kriminalfälle 3 Episoden. - Eine arme junge Frau wird durch erpresserische Machenschaften eines reichen Kaufmanns zur Geliebten ihres Bruders und stirbt durch eine bestialische Hinrichtungsmethode. - Eifersucht und lesbische Liebe in einem Nonnenkloster führen zu blutigen Tötungsorgien, die nicht minder grausam bestraft werden. - Ein Tätowierer spezialisiert sich auf die Darstellung von Folterszenen und benutzt die Qual seiner Modelle als Quelle künstlerischer Inspiration. |
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Film: |
Schwierig
zu bestimmen, wann ein Film "kult" ist, dieser
1te Film der berüchtigten "Tokugawa"- Reihe von Teruo Ishii gehört mit Sicherheit dazu. Wenn schon nicht aufgrund der Qualität dann wenigstens wegen des schlechten Rufs,- mit tiefen Einblicken in die japanische Justiz! In der ersten Epsiode muss eine Frau, welche die medizinische Behandlung ihres Bruders nicht bezahlen kann, dem "Gönner" zu willen sein. Aufgrund inzestuöser Beziehungen wird sie zu einem grausamen Tode verurteilt, nachdem sie für die Tötung ihres Vergewaltigers eine Begnadigung bekommen hätte. Nummer zwei spielt in einem Nonnenkloster, an das ein Mönchskloster schließt. Hier sind es dann die lesbischen und daher eifersüchtigen Frauen, die ihre Geschlechtsgenossin brutalst misshandeln,- bis die Justiz eingreift und diese ihrerseits allen ein grausames Ende bereiten. In Nummer drei, der bizarrsten Episode, geht es um einen Wettstreit von Tätowierern. Diese Episode war die berühmteste und bietet auch die Grundlage für den zweiten Teil der Serie. Berüchtigt an Shogun's Joy of Torture waren die titelgebenden Folterungen. Für das Jahr 1965 war es aber wohl durchaus starker Tobak, weil auch die gesamte Atmosphäre äußerst krank ist. Wobei man wieder auf das erheiternde japanische Paradoxon stößt, daß man Frauen ohne Ende mißhandeln und foltern kann,- aber auf keinen Fall mehr Körper zeigen darf als ein paar Brüste. In der Folterkammer werden eigentlich auch nur üppig-weibliche "Nichtasiaten" gemeuchelt. |
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Bild: |
16:9
Widescreen, 2,35:1 nicht anamorph, (Bild muß aufgezoomt
werden) Die Firma Japan-Shock hat sich deutlich größte Mühe gegeben die Fassung zu restaurieren,- ein enorm steiler Kontrastumfang, schön hell,- aber leider ohne Schärfentiefe und mit deutlichen Bewegungsartefakten auf der großen Leinwand |
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Ton: |
DD 2.0
deutsch / japanisch Absolut unterirdisch und grottenschlecht,- man merkt deutlich das Alter der deutschen Tonspur (1965) |
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Fazit: |
Der Film
häuft Sadismen und Perversitäten, welche vor allem durch ihre frauenverachtende Tendenz auffallend sind. Für Fans asiatischer Frauenfolterfilme ist diese Fassung von Japan-Shock eine Perle.. da - ungekürzt! - und trotz der oben erwähnten Bildmängel ein enormer Qualitätssprung gegenüber aller bisher erhältlichen Veröffentlichungen mit deutscher Tonspur. |