Very Bad Things


    Genre: Schwarze Komödie

Label: Splendid
Originaltitel:
Very bad things
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 1998

Freigabe: FSK 16
Laufzeit: 96:10 min
Indiziert?: Nein
Fassung ungekürzt?: Ja
 
       
 
Regie:    Peter Berg
Darsteller:   
  Jon Favreau
Leland Orser
Cameron Diaz
Christian Slater
Rob Brownstein
Jeremy Piven
Daniel Stern
Jeanne Tripplehorn
Joey Zimmerman
Tyler Cole Malinger
Kobé Tai
Russell B. McKenzie
Pancho Demmings
Blake Gibbons
Angelo Di Mascio Jr.
   
                 
                   
Handlung:











  Nur noch wenige Tage bis zur Hochzeit von Kyle (Jon Favreau) und Laura (Cameron Diaz).
Während geradezu obsessiv auch noch das letzte Detail plant,
fährt er mit seinen vier Freunden für einen Abend nach Las Vegas für die Junggesellenparty.
Es geht hoch her und Drogen und Alkohol gibt es zuhauf.
Nach dem Auftritt einer Stripperin hat Michael (Jeremy Piven) jedoch noch Sex mit der Frau,
wobei es einen Unfall gibt und das Mädchen einen blutigen Tod stirbt.
Als sich die Verzweifelten schließlich auf Beharren Boyds (Christian Slater) entscheiden,
sie in der Wüste zu verscharren, kommt ihnen der Sicherheitsdienst dazwischen und bald haben sie zwei Leichen vor sich.
Doch auch nach der Entledigung läßt das Geschehene die Männer nicht los.
Vor allem Adam (Daniel Stern), Michaels Bruder dreht vor Schuldgefühlen fast durch.
Schließlich steigert sich der Druck und die Schuld ins Unerträgliche und je näher die Hochzeit rückt,
desto mehr Leichen tauchen auf...
 
       
       

Film:








  "Very Bad Things" ist eine köstlich tiefschwarze Komödie,
in der sich die Protagonisten von einer grotesken Situation zur nächsten hangeln.
Beginnt die Story anfangs noch recht harmlos mit einem Sex-Unfall bei der Junggesellenparty,
so wird diese bis zu zynischen Ende immer makaberer.
Besonders auffallend sind natürlich die exzessiven Szenen, welche recht recht offenherzig und hart dargestellt sind.
Schauspielerisch bietet Christian Slater ebenfalls eine feine Darbietung. Boyds Art immer möglichst Herr der Lage zu sein,
wird gekonnt dargestellt. Mit seinen hoch fachlichen Artikulationen zeigt er scheinbar geistige Überlegenheit,
sowie aber auch eine unheimliche Coolness.
Im allgemeinen sind die ausschweifenden Dialoge und die ausufernden Ausraster sowieso zum Schießen komisch.
Die restlichen Akteure samt Nebendarstellerin Cameron Diaz können ebenfalls überzeugen.
 
       
       

Bild:

  16:9 Widescreen, 1,85:1 (anamorph) Fullframe
Guter Gesamteindruck mit warmer "Hollywoodmäßiger" Farbgebung und ordentlicher Schärfentiefe,
teilweise geringfügig mit zu geringem Kontrastunfang
 
       
   

Ton:

  DD 2.0; DD 5.1 deutsch / DD 2.0 englisch
sauberer, unaufdringlicher ...jedoch etwas Frontlastiger Klang (Dialogbedingt)
ohne größere Dynamik aber guter intensiver Musikwiedergabe und Subwoofer-Einlagen
       
       

Fazit:

  Ein einzigartiger Kultstreifen, den jeder "Heiratswillige" gesehen haben sollte! ,
die beste schwarze Komödie mit Top-Schauspielern zum Thema "Junggesellenabschlussparty" -
trotz FSK 16 auf 18er Level...
 




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