Wonderland


 

    Genre: Thriller

Label: Paramount
Originaltitel: Wonderland
Herstellungsland:
USA / Kanada
Erscheinungsjahr: 2003

Freigabe: FSK 16
Laufzeit: 100:20 min
Indiziert?: Nein
Fassung ungekürzt?: Ja
 
       
 
Regie:   
  James Cox
Darsteller:   
  Val Kilmer
Kate Bosworth
Lisa Kudrow
Christina Applegate
Josh Lucas
Tim Blake Nelson
Eric Bogosian
Michelle Borth
Carl Ciarfalio
Chris Ellis
Carrie Fisher
M.C. Gainey
Frank Gallegos
Janeane Garofalo
Franky G.
   
                 
                   
Handlung:








  Im Jahr 1981 hat sich der ehemalige Pornostar John Holmes (Val Kilmer)
längst in ein kokainschnupfendes Drogenwrack verwandelt,
daß sogar von seiner Frau Sharon (Lisa Kudrow) verlassen wurde.
Um mit seiner minderjährigen Freundin Dawn (Kate Bosworth) aus dem Sumpf herauszukommen,
geht er auf die Idee einer Gruppe Kleindealern um Launius (Josh Lucas)ein, den Crimeboss Nash auszunehmen.
Holmes, der mit Nash befreundet ist, ist bereit zu helfen,
doch kurze Zeit nach dem Überfall findet man in der Wonderland Avenue die furchtbar zugerichteten Leichen aller Beteiligten.
Nur Launius Frau überlebt, doch sowohl sie, als auch Holmes und ein Freund von Launius
erzählen unterschiedliche Geschichten über den Ablauf der Nacht und die Beteiligung einzelner Personen...
 
       
       

Film:











  James Cox Film über die Porno-Legende John Holmes schielt nur am Rande auf seine schlüpfrigen Aktivitäten,
konzentriert sich ausschließlich auf das berühmte "Four on the floor"-Drama,
bei dem John Holmes an der brutalen Tötung von vier Menschen beteiligt gewesen sein soll.
Der Fall wurde allerdings nie 100% geklärt und auch der Film bietet zwei Interpretationsmöglichkeiten.
Val Kilmer gibt "Long John" gut, aber auch der Rest des Films ist insbesondere mit Kate Bosworth klasse besetzt. ..
Gewalt wird in diesem Werk hier keineswegs zelebriert, wobei natürlich gesagt werden muss,
dass die angeblich authentische Geschichte aus dem Beginn der 80er Jahre, imperativ den Faktor Gewalt verlangt.
Denn der dreckige Drogensumpf, die seelischen Abgründe und die charakterliche Regression der Mitmischenden
drehen sich unweigerlich spiralförmig im Strudel nach Unten.
Doch ganz so reißerisch, wie sich das jetzt vielleicht anhört, ist der Verlauf des Films auch wieder nicht.
Dabei wirkt jedoch keine der Szenen wirklich bitter, und das ist der größte Hauptkritikpunk.
Die Story wird zu nüchtern, erzählt. Das Dilemma der Betroffenen wirkt nicht vollends überzeugend.
 
       
       

Bild:

  16:9 Widescreen, 1,85:1 (anamorph), Fullframe
Sauberes Bild, jedoch bei den weichen, bräunlichen Farbton viel zu wenig Kontrastumfang,-
die Detailschärfe könnte besser sein, geht aber noch in Ordnung.
 
       
   

Ton:

  DD 5.1 deutsch / englisch
Ziemlich Frontlastig abgemischt, kaum Surround-Effekte und ohne alles Dynamik
       
       

Fazit:


  Von Bild und Tonwerten nicht optimal,-
Das "Leben" der Porno Ikone John Holmes nach dessen Karriere,-
nicht uninteressant aber auch nicht wirklich ergreifend...
 




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